Unsere Öffnungszeiten:

Montag-Donnerstag

10:00 - 17:00 Uhr

Freitag

10:00 - 15:00 Uhr

Samstag-Sonntag-Feiertag geschlossen

Das Zuchtbuchamt ist vom 21.09.2018 - 14.10.2018 im Urlaub. Anfragen bitte per Mail und werden auch in dieser Zeit beantwortet.

Es sind noch Plätze für das nächste Züchterseminar frei, bitte meldet euch bei der Geschäftsstelle

Unser Stammtisch findet immer am ersten Freitag im Monat statt. 

 

Rosenbräu in Türkheim 

Unsere Züchter und Mitglieder empfehlen:

Dera Croc

Artgerechtes Hundefutter

http://www.deracroc-shop.de/de/?sPartner=98

 

Der SÜßE TOD (speziell an Weihnachten und Ostern)

Auch wenn es schon Einigen bewusst ist, hier nochmal eindrücklich die Warnung:
Schokolade ist für Hunde hochgiftig!!!

Das in jeder Schokolade enthaltene THEOBROMIN kann von Hunden nur sehr langsam abgebaut werden. Es führt dadurch unbehandelt zu einer massiven Puls- und Blutdruckerhöhung, was gemeinsam zu Herzarrhythmie, Hyperthermie und/oder Atemstillstand führen kann.
Die tödliche Dosis liegt bei ca. 100mg/kg => das entspricht bei einem 12kg-Hund gerade mal 230g dunkler Schokolade........ Und auf einem Familien-Weihnachtsteller liegt gerne mal das Vielfache davon!
Bei Backschokolade besteht mit gerade mal 75g aufgenommener Masse ohne Behandlung keine Hoffnung mehr..
Das Herz wird schon bereits ab ca. 50mg/kg massiv angegriffen, was leider oftmals bereits zum Tode führt!
Die maximale Wirkung tritt ca. 2-4 Stunden nach Aufnahme ein - das bedeutet, dass die Therapie der Wahl ein möglich schnelles medikamentös induziertes Erbrechen ist. So kann das Theobromin aus dem Körper entfernt werden, bevor es großen Schaden anrichtet. Daher bitte SOFORT zum Tierarzt - nicht erstmal abwarten...

Aus diesem Grund warnen wir vor der Verfütterung von Schokolade: egal wie klein und unschädlich die Menge scheint - nach der ersten Aufnahme ist der Hund meist "angefixt" und wird es in Zukunft als Essbares definieren. Zugegeben, manche Hunde mögen Schokolade von Natur aus (gerade Labrador und Co.), aber man muss ja sie nicht mit der Nase drauf stupsen...

Versucht bitte eure Fellnasen, gerade zum Weihnachtsfest, von jedwedem Schokoprodukt fernzuhalten. Natürlich leichter geschrieben als getan...
Katzen reagieren übrigens ähnlich empfindlich auf den Stoff, meiden aber in den meisten Fälle die Süßwaren, da sie sie nicht mit Futter assoziieren.

Die kostenfreie App namens "Choc Tox" möchten wir jedem ans Herz legen, der eine verfressene Fellnase zu Hause hat: gut geeignet zur ersten Einschätzung - das Programm ist recht intuitiv => wenn man unten mittig die Einheiten auf kg/g umstellt (leider nur auf Englisch zu kriegen)
Desweiteren bietet VETFINDER einen ähnlichen Service in ihrer App an!

Darf selbstverständlich geteilt werden - vielleicht kann dadurch das ein oder andere "Schoko-Opfer" vermieden werden. Vielen Dank fürs Interesse.

Tierarzt Sebastian Goßmann-Jonigkeit
— hier: Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit.
Natürlich heilen mit Edelsteinen und Bernstein

 

Das machen die unter sich aus! von Jennifer Gutmann


Neulich bei Wolfens zu Hause…
Familie Wolf geht lustig in Canada spazieren. Mama Wolf, Papa Wolf, Tochter Wolf, Sohnemann Wolf.
Plötzlich, auf einer Lichtung erblicken sie sie. Familie Wolf sieht Familie Wölfchen, ebenfalls bestehend aus Mama Wölfchen, Papa Wölfchen, Tochter Wölfchen, Sohnemann Wölfchen.

Mama und Papa Wolf und Wölfchen setzen sich hin, schauen ihre Kinder an und sagen: “Geht da mal hin und macht das mal unter euch aus…”
Seit Jahren hält sich dieses Gerücht hartnäckig in der Hundewelt. Noch immer gibt es tatsächlich Menschen, die felsenfest davon überzeugt sind, das Hunde irgendwas unter sich klären müssten.Aber haben Sie diese “Experten” schon mal gefragt, was denn diese Hunde, deren Meinung nach klären? Wenn Sie viel Glück haben, bekommen Sie die Antwort: “Na die Rangordnung! – Eben wer der Stärkere ist!” So so!! Die Rangordnung. Das ist ja interessant!

 

Das würde ich dann mal genauer wissen wollen. Die Fragen, die mir da auf einen Schlag einfallen sind:

1. Wie lange dauert es denn, bis Hunde eine Rangordnung ausbilden?
2. Müssen Hunde sich kloppen um eine Rangordnung auszubilden?
3. Ist immer der stärkere Hunde automatisch der Ranghöchste?
Was mir dazu als Antworten einfällt – mal so in die Tüte gehustet:

Soweit ich informiert bin, führt ein Rudel nicht zwangläufig der stärkste Hund, sondern der Schlauste. In freier Wildbahn, sind das sogar oft die sogenannten B-Typen. Hunde oder Wölfe, die ehr zurückhaltend und vorsichtig sind. Diese haben nämlich oft größere Überlebenschancen, weil sie sich nicht alle Nase lang in Gefahr bringen.
Außerdem ist es so, dass die sogenannte Dominanz nur dann entstehen kann, wenn der RANGNIEDRIGERE, akzeptiert, dass der vermeintlich Ranghöhere freieren Zutritt zu mehr Ressourcen hat. Das schließt aus, dass in einem Kampf, wo einer den anderen zwingt, runterdrückt, draufhaut, umschmeißt und sich knurrend und Zähne fletschend drüber stellt, hier eine einvernehmliche Ranghöhe entsteht. Es sei denn, der der unten liegt, akzeptiert dies. Die Frage ist, wie lange. Denn wer will schon einen Chef, der drauf haut?
Ranghohe Hunde zeichnen sich dadurch aus, dass sie schlau sind. Sie kennen gute Jagdgründe, sie kennen die besten Wege, sie bringen ihr Rudel sicher von A nach B und beschützen es, wenn es nötig ist. Man sieht hier ziemlich deutlich, dass es eine sehr verantwortungsvolle und anstrengende Aufgabe ist, ein Rudel zu führen.
Aber mal zurück zu unseren beiden Wolfsfamilien. Das Szenario, was wir hier aufgeschrieben habe, ist das, was eigentlich Unwissende immernoch propagieren. Der Mensch = Mama und Papa Wolf, der das Rudel eigentlich führt, schickt seinen Hund, um mit einem wildfremden Hund IRGENDWAS zu klären.Hier sind so viele Denkfehler drin, dass wir Knoten im Gehirn bekommen, wenn wir da nur drüber nachdenken.
Niemals würden Mama und Papa Wolf eine brenzlige Situation von ihrem Nachwuchs klären lassen. Schwierige Situationen klärt immer der, der das Rudel anführt. Aber was klären die denn da? Eine Rangordnung?? Sicher nicht. Wenns hoch kommt, wird hier vielleicht über ein Territorium gestritten. Ein Territorium, welches ja ein Hund so nur in Rudelformation “besitzen” könnte. Eigentlich darf ers ja freundlicherweise mitbenutzen – ist nämlich meins!! Und da läßt der Mensch seinen “rangniederen Hund” (übrigens sind das auch die, die ständig auf der Dominanzschiene reiten alla zuerst durch die Tür, der Hund darf nicht auf Sofa und der Mensch muss immer vor dem Hund essen – ne is klar!) ja was denn nun klären?? Rangordnung? Warum? Die leben nicht in einem Rudel. Was gibts da also zu klären? Selbst wenn, würden sie das nicht so machen, es sei denn, sie wollen sich einfach kloppen. Ein souveräner Hund hat das nicht nötig! Also verhackstücken die irgendwas anderes: Mein Territorium! Dein Territorium! Meine Leckerchentasche an Herrchens Hose! Deine Leckerchentasche an Herrchens Hose! Mein Herrchen! Dein Herrchen! Die Frage ist, was soll das bringen?

Territoriumfrage geklärt? Wie denn? Wäre sie geklärt, würde der andere dieses Territorium in der Form nicht mehr betreten. Blöd, wenn er von seinem Besitzer quasie dazu genötigt wird.
Ressourcenfrage geklärt? Wohl kaum! Oder haben Sie Ihre Leckerchentasche dann schon mal dem Gewinnerbesitzer gegeben oder sind bei dem mit eingezogen? Wozu also das Ganze?

Was lernt der Hund in diesen Situationen?
Oh… einiges und sicherlich schneller, wie so manch anderes!
Er lernt, dass man sich auf Herrchen und/oder Frauchen nicht verlassen kann. Die helfen einem nicht, wenn man auf die Hucke bekommt, sondern stehen da und halten maulaffenfeil. Im Umkehrschluss wird der Hund in Zukunft glauben, dass er alle Situationen zu klären hat. Das macht Spaß an der Leine und auch ohne!
Hormonell gesehen, könnte ich mir so einen sogenannten “Gewinner” trainieren, wenn er tatsächlich oft oder fast ausschließlich gewinnt. Denn in dieser Situation gibts einen Hormoncocktail, der sich gewaschen hat. Lauter Glückshormone und Hormone, die dafür sorgen, dass sich das erlebte schnell verschaltet, somit ist das Verhalten beim nächsten Mal nicht nur schneller abrufbar in entsprechenden Situationen, sondern der Hund WILL dann auch in dieser Situationen, weil er ja das geile Gefühl wieder haben will. Es ist super einen trainierten Gewinner zu haben. Das muss man nur lange genug machen und man kann den nicht mehr mit anderen Hunden zusammen laufen lassen. Besonders gut klappt das übrigens, wenn man schon einen Welpen hat, der immer wieder andere Hunde platt macht.
Und ist Ihnen schon mal aufgefallen, welche Leute das sagen? Das mit dem: Das machen die unter sich aus!?
Mir ist noch keiner mit einem puscheligen kleinen Bolonka Zwetna begegnet, der das gerufen hat. Das sind nämlich immer die Leute, die genau wissen, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass ihr eigener Hund etwas abbekommt! Im Übrigen sind es fast immer die Leute, die schon seit 60 Jahren Hunde haben – blöd, wenn man so viel Zeit hatte, aber doch nichts dazu gelernt hat!


Was also tun?
Rechtlich ist es so, dass jeder, der seinen Hund von der Leine läßt im Prinzip fahrlässig handelt. Ein Tier bleibt ein Tier und niemand kann immer zu 100% vorher sagen, was es tut. Das bedeutet schon mal, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie im Recht sind, besonders, wenn Ihr Hund an der Leine ist, sehr hoch ist.
Niemand kann Sie zwingen, dass Sie Ihren Hund an einen fremden lassen oder umgekehrt und noch mehr. Was wenn Sie Angst hatten? Um sich, um Ihren Hund? Und grade bei dem Spruch: “Das klären die unter sich!” sollte man Angst haben. Sie dürfen sich, Ihre Unversehrtheit, Ihren Hund und dessen Unversehrtheit verteidigen. Das nennt man Gefahrenabwehr bzw. Notwehr und dieses Recht haben Sie. Sie dürfen alles benutzen, was Ihnen zur Verfügung steht und angemessen ist.
Im Übrigen ist es so, dass Ordnungsamt mittlerweile ehr kein Auge mehr zudrückt, wenn Anzeige erstattet wird, weil Sie von einem möglicherweise gefährlichen Hund angegriffen wurden.

 

Was vorab immer hilft ist, wenn der Hund ne schicke (imaginäre) ansteckende Krankheit hat. Pilz ist immer schick! Gegen den kann man nicht impfen, der ist auch auf den Menschen übertragbar und es DAUUUUUERT, bis der weg ist. Niemand will Pilz! Versuchen Sie es mal. Grade die Unbelehrbaren bekommt man immer mit: “Kontakt?? Oh, ich weiß nicht. Meine hat nen ansteckenden Hautpilz und soll keinen Kontakt zu anderen Hunden haben. Wollen sie das wirklich? Ich hatte den auch. Hat acht Wochen gedauert, den wieder los zu werden. Das hat gejuckt wie Hölle sag ich ihnen!”
Denn eines können wir Ihnen fast schon versprechen: Diskutieren bringt da nichts!!

Also, wenn Sie mal wieder jemandem begegnen, der möchte, dass die Hunde irgendwas klären… Sie können versuchen ihn aufzuklären, wenns nichts bringt… PILZ!!!

Verfasserin: Jennifer Gutmann, HVZ CANISTERRA e. V. www.canisterra.de
Quelle:  http://www.canisterra.de/000000a09b13e152f/000000a0b2138203f/index.html

 

Wissenswertes über die Kastration eines Hundes 


 

Die Geschlechtshormone Testosteron (Rüden) und Östrogen (Hündinnen) sind wichtige Bestandteile des Knochenstoffwechsels. Diese Hormone fördern das Knochenwachstum während des Heranwachsen und sind maßgeblich am „schließen“ der Wachstumsfugen beteiligt. Ebenso benötigt der Körper diese Hormone um den Aufbau und vor allem um den Erhalt der Knochendichte aufrecht zu erhalten. Daher ist es sehr wichtig Hunde NIEMALS vor Vollendung des Wachstums zu kastrieren, sonst werden die ersten Weichen für kommende Knochenerkrankungen gestellt. Auch die Muskulatur im Wachstum benötigt Testosteron, dies sorgt für Muskelmasse und Muskelkraft.

Das Fell benötigt Testosteron um eine ausreichende Talgproduktion zu gewährleisten, deswegen haben viele kastrierte Hunde, vor allem die, die vor Vollendung des Wachstums kastriert wurden oft ein glanzloses oder stumpf wirkendes Fell. 

Zudem gehört die Testosteron Produktionsstätte zum endokrinen Drüsensystem, umgangssprachlich also zum Hormonsystem. Das Wort „System“ sagt eigentlich schon aus, das alles zusammen spielt und sich gegenseitig beeinflusst. Daher kann es bei Frühkastrationen Störungen in anderen Bereichen des Hormonsystems geben, oft ist sind es die Schilddrüsen (Schilddrüse inklusive Nebenschilddrüsen) die betroffen sind. Eine Schilddrüsenfunktionsstörung kann also auch aufgrund einer Kastration entstehen und kommt gar nicht so selten vor wie man denkt. Testosteron ist ebenso Beschleuniger des Fettstoffwechsels. Ein Grund also warum ein Hund, der sonst immer schlank war, nach der Kastration zum Moppelchen mutiert.

Ein sehr wichtiger Punkt aber ist, dass eine Frühkastration ein enormer Einschnitt in der geistige Entwicklung ist. Testosteron sorgt dafür das ein kleiner Rüde zum erwachsenen Rüden wird, nicht nur körperlich sondern vor allem geistig. Mit Vollendung des Wachstums ist aus einem kleinen Hund ein erwachsener Hund geworden, der sich durch die Produktion des Hormons auch verhalten kann wie ein erwachsener Hund. In Konfliktsituationen, beim Lernen und beim Interagieren im Rudel. Das ist enorm wichtig für die Psyche des Hundes. 

Hunde die zu früh kastriert werden, werden oft von anderen Hunden nicht für voll genommen, schnell werden diese Hunde als „Opfer“ herausgepickt. Immer wieder hören wir die Aussage von Hundehaltern: „Mein Hund wird immer von anderen gemoppt und unterdrückt“, auf Nachfrage erfährt man dann meist das der Hund ein Frühkastrat ist. Wir denken wir brauchen nicht zu erwähnen wie schlimm das für den betroffenen Hund sein muss immer das „Opfer“ zu sein. Auch hier können tiefe Ängste und extrem Unsicherheiten anderen Hunden gegenüber entstehen

Brut und Setzzeit vom 1. April bis 15. Juli Leinenpflicht für Hunde zum Schutz wildlebender Tiere und nicht aus Schikane!

 


 Jetzt beginnt im Wald, Feld und Wiesen überall neues Leben. Die Jungtiere erblicken das Licht der Welt relativ ungeschützt in Bodennähe direkt auf der Erde ( Junghasen, Rehkitz, Küken Fasan und Rebhuhn uws.) Darum gibt es Gesetze und Regelungen, uns diese besonderen Tierarten zu erhalten. Auch wenn Ihr Hund die freilebenden Tiere nicht hetzt oder tötet, so müssen unzählige Jungtiere qualvoll verhungern oder erfrieren, weil sie nach den Kontakt mit Hunden von ihren Eltern nicht mehr angenommen werden! Der Jäger muß Sie auf Ihr Fehlverhalten aufmerksam machen, da er die gesetzliche Plicht zur Hege und zum Schutz des Wildes hat. Wir nutzen alle gerne die Natur, deshalb müssen wir alle aufeinander Rücksicht nehmen! LG Gabi Sammer

Fehlgeburten bei Kühen verursacht durch Hundekot ?

 


Es ist gerade mal wieder sehr populär, in Artikeln u.ä. zu behaupten, dass Hundekot bei Kühen schwere Erkrankungen und Fehlgeburten hervorruft. Dies gipfelt u.a. in Schildern mit der Aufschrift:

>Hundekot ist Kälbertod<

Dies kann so nicht einfach stehen bleiben

Hier zur Klarstellung die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Verdacht:
Der Erreger der die Fehlgeburten verursacht heißt: Neospora canium und wurde 1988 in den USA entdeckt. Dieser Erreger wird nicht von Hunden erzeugt. Der Hund ist nur ein eventueller Zwischenwirt. Es ist erwiesen, dass dieser Erreger in verschiedenen Stadien von der Kuh auf das Kalb übertragen wird, und bei gesunden Kühen kein Krankheitsbild erzeugt. Es kommt sogar vor, dass Hunde nach der Aufnahme des Erregers schwer erkranken bis hin zur Amputation von Gliedmaßen und Tod. Die Übertragung von einem Zwischenwirt (in diesem Falle dem Hund), auf die Kuh (durch die Aufnahme von Erregern im Gras), kann nur erfolgen wenn der Hund vorher rohes infiziertes Fleisch gefressen hat (dann wird der Hund kurzzeitig >wenige Tage<, zum Ausscheider dieser Erreger). Dies trifft zu wenn der Hund Reste einer Fehlgeburt, Reste von Mutterkuchen, Hirn von infizierten Tieren, rohes Fleisch von infizierten Tieren zu sich nimmt. Dies kann aber nur geschehen wenn der Hund damit gefüttert wird (Hundefutter und Trockenfutter wird grundsätzlich mit gekochtem Fleisch hergestellt, der Erreger wird beim Kochen aber abgetötet) oder wenn der Hund auf irgendeine Art und Weise an tote Kälber, Mutterkuchenreste usw. herankäme. Dies kann aber nur auf einem Bauernhof geschehen! Eine Studie bei knapp 25.000 privat gehaltenen Hunden hat ergeben, dass nur bei 0,9% dieser Virus nachgewiesen wurde. 75 % aller Betriebe die von den Fehlgeburten betroffen waren hatten aber Hofhunde! Erste Maßnahme muss daher sein Fehlgeburten, Mutterkuchenreste und tote Tiere sicher vor dem Zugriff von Fleischfressern und auch anderer Kühe aufzubewahren (auch diese können dort den Erreger aufnehmen).

Eine Untersuchung von zwei veterinärmedizinischen Labors in den Jahren 2001 bis 2004 hat ergeben, das in insgesamt 11586 untersuchten Hundekotproben nur fünfmal infektiöse Erreger vorhanden waren.

Die Übertragung des Erregers durch weitere Fleischfresser (Katze, Fuchs, Marder) wird merkwürdigerweise auch selten erwähnt (sie wurde auch nie intensiv untersucht da ja der „schuldige“ offensichtlich ermittelt wurde), vor kurzem wurde in einer Schweizer Studie der Erreger in Fuchsgehirnen nachgewiesen. Die „Entlarvung“ des Hundes als Überträger wurde übrigens in Amerika, Kanada und Südeuropa festgestellt dort gibt es aber sehr viele freilaufende herrenlose Hunde und deutlich schlechtere hygienische Vorschriften als in Deutschland (Entsorgung toter Tiere usw.).

Es ist nach den vorliegenden Untersuchungen klar geworden, dass die sog. vertikale Übertragung des Erregers (von der Kuh auf das Ungeborene) zahlenmäßig und wirtschaftlich der Hauptfaktor für diese Erkrankungen ist. In den verschiedenen Untersuchungen wird den Landwirten auch grudsätzlich empfohlen ihre Herden untersuchen zu lassen. Sollte die Herde nicht infiziert sein (serologisch negativ) sollten sie nur untersuchte Tiere die ebenfalls negativ sind zukaufen. Sollten in der Herde serologisch positive Tiere vorhanden sein sollten diese auf jeden Fall nicht zur Weiterzucht verwendet werden.
Diese Erkenntnisse kann jeder, der sich mit dem Thema objektiv und ausführlich beschäftigt, in relativ kurzer Zeit sammeln und selbst seine Schlüsse ziehen. Sie werden hier kommentarlos zur Information gezeigt

Natürlich sollte man darauf achten, die Wiesen nicht mit den Hinterlassenschaften des Vierbeiners zurückzulassen. Von Wiesen die kurz vor dem Schnitt sind sollte man sie auch fernhalten.

Eine Entsorgung des Häufchens sollte absolut selbstverständlich sein.

Es kann aber nicht angehen, dass unsere Hunde als Kälbermörder hingestellt werden obwohl alle Untersuchungen (durch Universitäten) den oben erklärten Sachverhalt ergeben.

Für unsere Jungzüchter und alle die es Interessiert

Vom Decken bis zur Geburt

 

 

 

Voraussetzung für eine Zucht  ist eine gesunde Hündin, frisch entwurmt, geimpft, mit Zuchtzulassung und den entsprechenden Gesundheitsuntersuchungen. Ich empfehle auch aller Art von Zecken und Ungeziefermittel frühzeitig ab zu setzen. Sollte die Hündin Medikamente nehmen, bitte mit dem Tierarzt absprechen! 

Beim aussuchen des Deckrüden sollte man nicht den Geldbeutel entscheiden lassen, man sollte sich bewusst sein, man setzt Lebewesen in die Welt die ein Recht auf ein „gesundes“  Leben haben. 

Ein genauste Achten auf den Beginn der Läufigkeit ist sehr wichtig, um die Decktage richtig bestimmen zu können.

 

1. Woche

Erster Decktag. Das Sperma wandert außerhalb der Gebärmutterschleimhaut. Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, sollte man den Deckakt innerhalb von 48 Stunden wiederholen.

Nach einem Tag erreicht das Sperma die Eileiter, in denen sich die reifen Eizellen befinden.

Am dritten Tag werden die Eizellen befruchtet.

Ab dem fünften Tag wandern die befruchteten Eizellen in den Gebärmutterhals

Die Hündin sollte normal gefüttert und bewegt werden.

 

2. Woche

Die Eizellen fangen an sich zu entwickeln (Blastocyten). Erfahrungsgemäß schläft die Hündin sehr viel.

Gegen Ende  der Woche erreichen die Embryos die Gebärmutter.

 

3. Woche

Aufgrund des hormonellen Umstellens leiden manche Hündin unter morgendlicher Übelkeit oder Spannungen in der Gebärmutter. Ab dem 20. Tag verweigern manche Hündinnen  das Fressen, dieses Verhalten pendelt sich erfahrungsgemäß schnell wieder ein. 

Am 19. Tag setzen sich die Keimblasen in der Gebärmutterwand fest und formen embryonale Blasen.

Ab dem 21. Tag sondern viele Hündinnen zähflüssigen klaren Schleim ab. Das ist ein eindeutiges Zeichen, das die Hündin tragend ist.

 

 

4. Woche

Ab dem 22. Tag sind die Embryonen sichtbar, der Herzschlag kann diagnostiziert werden.

Die Tage zwischen dem 25. und 30. Tag sind die besten um mit einem Ultraschall die Trächtigkeit zu bestätigen.

Sehr anstrengende Aktivitäten sollten  die Hündin jetzt vermeiden. Die Proteinzufuhr im Futter kann jetzt leicht erhöht werden. Aber bitte achten Sie immer auf das Gewicht der Hündin.

Die Augen und Nervenstränge im Rückenmark werden jetzt gebildet. Die Organbildung beginnt.

Achtung in dieser  Zeit sind die Embryonen sehr stark defektgefährdet. Achten Sie auf ihre Hündin.

Die Embryos sind ca. walnussgroß und gleichmäßig im Uterus verteilt.

Die Entwicklung der Zitzen beginnt.

 

5. Woche

Das Gewicht der Hündin steigt leicht an und das anschwellen der Scham ist merkbar.

Zehen, Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln.  Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen.  Die Föten sehen nun aus wie kleine Hunde.

Bewegen sie die Hündin regelmäßig und achten sie auf das  Gewicht. Bitte nicht überfüttern, manche Hündinnen haben immer Hunger.

6. Woche

Treffen sie alle Vorbereitungen wie Wurfbox,  Waage, Thermometer, Globuline, Calcium usw.

 

7. Woche

Achten sie darauf, die Hündin sollte jetzt keine wilden Spiele mehr spielen.

Ab jetzt könnte man bei Bedarf die Hündin Röntgen. ( Verdacht auf Einfrucht).

Man sollte jetzt  einige male rektal die Temperatur der Hündin messe, um einen normalwert zubekommen.

Besprechen sie mit ihrem Tierarzt den Geburtstermin, damit er für den Notfall Bescheid weiß.

Machen sie die Hündin mit der Wurfbox vertraut, legen sie kleine Decken und Handtücher rein,  um der Hündin  Material für den angeborenen Nestbau zu geben. 

 

 

8. Woche 

Die Hündin hat weniger Hunger, bedingter Platzmangel im Bauch. Füttern sie mehrere  kleiner Mahlzeiten.

 

Die Zitzen schwellen weiter an. Helfen sie der Hündin und reinigen die Scham mit warmem Wasser, da sie durch den Bauchumfang nicht mehr so gelenkig ist. 

Die Knochen der  Welpen verstärken sich. Wenn die Hündin entspannt auf der Seite liegt, legen sie die Hand ohne Druck auf den Bauch und sie werden die kleinen Bewegungen spüren.

 

9. Woche

Viele Hündinnen werfen zwischen dem 58. und 65. Tag. Es können auch 66 Tage sein, aber dann lassen sie bitte einen Tierarzt drauf schauen.

Messen sie jetzt täglich morgens und abends die Temperatur die je nach Rasse und Größe zwischen 37,0 und 39,0 liegt. Wenn die Temperatur um 1,5 bis 2 Grad Celsius fällt, werden die Welpen in den nächsten 6-24 Stunden geboren.

 

Denken sie daran, kein Hund ist wie der andere und so kann einiges zutreffen oder auch nicht!

Versuchen sie ruhig zu bleiben da Hunde ein sehr feines Gespür für unsere Gefühlsregungen haben und wir sie nur unnötig nervös machen würden.

Sie werden staunen, wie toll unsere Natur funktioniert und eine Erstlingshündin alles souverän meistert.

 

Bis zum nächsten mal

Eure Gabi Sammer

Babbels vom Sammer Wind als Therapiehund im Einsatz

 

 

Mein Frauchen hat schnell festgestellt, dass ich ein feines Gespür für das

Befinden und die Gefühle von Menschen mit verschiedensten Einschränkungen

habe. Das brachte Sie mit 40 Jahren noch auf die Idee die“ Tiergestützte Sozialarbeit und Therapie“ zu studieren. Bei diesem Studium eignete sie sich humanwissenschaftlich, biologisch-tierseitige, anthrozoologisch

und sportwissenschaftlich orientierte  Kenntnisse und Fähigkeiten zum  Einsatz von Tieren als Medium in der therapeutischen, pädagogischen und  sozialen Arbeit sowie der Gesundheitsförderung an. Dieses Wissen ermöglicht uns eine professionell und qualifiziert kurative sowie rehabilitative Tätigkeit auf interdisziplinärer Basis. 

Ich habe gelernt, dass die Menschen total unterschiedlich riechen, unkontrollierte Bewegungen machen und manchmal total merkwürdige Geräusche von sich geben. Meistens reagieren sie auch nicht so schnell auf meine Aufforderungen. Das bedeutet für mich ich muss mich in Geduld üben.

Während des Einsatzes begegne ich auch den verschiedensten Maschinen wie z.B. Rollstühle, Sauerstoffgeräte, Rollatoren und sonst noch einigen Gehhilfen. 

Diese Geräte sind für mich ganz toll, denn hier darf ich draufhüpfen, mitfahren oder einfach nur daneben laufen. Ich kann zu den Menschen immer Kontakt aufnehmen wenn ich will, außer mein Frauchen gibt mir das Bleib-Kommando.

Sollte ich mir mal nicht sicher sein wie ich mich verhalten soll, dann gibt Frauchen mir sofort das entsprechende Kommando oder bestätigt mich mit unserem konditionierten Markerwort in meiner Situation. Wenn ich dieses Wort höre weiß ich genau es ist alles in Ordnung. Die Menschen spielen sehr viel mit mir. Meistens lege ich noch eine Schmuserunde ein. Da ich auch mit stummen Menschen zusammen komme, habe ich für jedes Kommando auch ein Handzeichen gelernt. Die Menschen können so besser mit mir Kontakt aufnehmen und ich verstehe sie auch. Das macht alles wahnsinnig Spaß, aber ist auch anstrengend. Für meinen Ausgleich sorgt meine Freundin Annika (Tochter meines Frauchens) beim Agility, longieren, etwas Rallye Obedience und natürlich darf ich mit vielen Artgenossen spielen.

Ich hoffe ihr könnt euch nun etwas unter meiner Arbeit vorstellen.